SPD-Isen: Jahreshauptversammlung 2010

 

Bericht des Vorsitzenden:

 

-          Begrüßung: Mitglieder, Ewald, Michaela, Presse, Dank an Mike

-          vorab etwas Positives:
das Flehen der Ortsvereine wurde erhört:
Brief von der Astrid Klug, Bundesgeschäftsführerin der SPD
„Bundesweite Ortsvereinbefragung“
Hoffnung, dass es nicht bei dieser einmaligen Aktion bleibt,
sondern der Gedanke „Basisdemokratie“ auch gelebt wird.

-          Rückblick:
+ ereignisreiches Jahr mit zwei Wahlen: Europawahl und
   Bundestagswahl, haben uns am Wahlkampf mit insgesamt
   3 Infoständen beteiligt, die gut angenommen wurden,
   beide Wahlen enttäuschend: nur noch viertstärkste
   Partei im Kreis und in der Gemeinde.
   Wir wollten es uns im Wahlkampf bewusst nicht leicht machen und
   haben das Experiment gewagt, keine Plakate aufzuhängen.
   Die Erkenntnis dabei war, auch wenn Du es nicht gern hörst Ewald,
   dass Plakate keinerlei Auswirkungen auf das Wahlverhalten haben.

+ Bei uns wurde auch der Vorstand neugewählt. Gerlinde trat nach
   sage und schreibe 12 Jahren Vorsitz nicht mehr an und ich war
   der einzige Kandidat.
   Danke noch mal für Gerlindes außergewöhnliches Engagement.

+ Ein echtes Highlight war wieder unser Kinderfest, zum ersten Mal an
   Mariä Himmelfahrt, also mitten in den großen Ferien. Dank an alle
   die mitgeholfen haben und es zum Erfolg gemacht haben. Heuer?

+ Im Durchschnitt recht gut besucht wird der SPD-Stammtisch,
   an jedem ersten Montag im Monat, den unser vor einigen Jahren
   Felix initiiert hat,
   wird auch von Nicht-Parteimitgliedern besucht, was mir Mut macht.

+ Neu ist unsere Internet-Seite, die einfach gestrickt ist, aber aktuell.

+ Ein großes Thema war das Volksbegehren Nichtraucherschutz,
   das ja letztendlich erfolgreich war: Entscheid am 4. Juli.
   Es wurde von uns Isenern nicht unterstützt. Vor allem hat mich
   daran gestört, dass die Bayern-SPD bei diesem strittigen Thema
   keinen basisdemokratischen Entscheid herbeigeführt hat.

+ GmdRat: Gerlinde im Bauausschuss und ich im Finanzausschuss.
   Haben wie im Vorjahr einen Antrag eingebracht
   „Günstigeres Einheimischenmodell“, wurde jedoch abgeschmettert.
   Ratskollegen betrachten unsere Anträge als Aktionismus, dabei sind
   diese nur Result, was im Wahlprogramm 2008 festgelegt wurde.

-          Bundespolitik:
+ Dank an Ewald, 1. dass er sich oft bei uns im Lkr sehen lässt und
   2. für sein Angebot zu den Ortsvereinen zu kommen und Themen
   zu diskutieren
+ Ewald steht für glaubwürdige Politik, ist genau das, was die SPD
   braucht. Die Krise der SPD ist eine Glaubwürdigkeitskrise.

-          Ausblick:
Mein Ziel ist, dass wir bei den Kommunalwahlen 2014 mit einer kompletten
Liste antreten und jeder Isener Bürger weiß, was unsere Position ist.
Mitgliederwerbung ist äußerst schwierig, vor allem bei Jugendlichen ist
die Begeisterung für Politik nicht sehr ausgeprägt.